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Was kostet eine App? Ehrliche Zahlen für 2026

Von 15.000 bis 500.000 Euro ist alles möglich. Woran das liegt, welche Kostentreiber es gibt und wie du dein Budget realistisch planst.

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„Was kostet eine App?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen – und die ehrliche Antwort ist: Das hängt davon ab, was die App tun soll. Trotzdem lässt sich der Rahmen eingrenzen. Hier sind die Zahlen, mit denen wir intern rechnen.

Die drei Preisklassen

KategorieBeispielAufwandBudget
EinfachContent-App, Katalog, einfache Buchung6–10 Wochen15.000–40.000 €
MittelNutzerkonten, Zahlungen, Chat, Karten, Backend10–20 Wochen40.000–120.000 €
KomplexEchtzeit, Hardware-Anbindung, KI, mehrere Rollen20+ Wochen120.000 € und mehr

Was den Preis wirklich treibt

  • Anzahl der Plattformen: iOS und Android nativ kostet fast doppelt, Cross-Platform etwa das 1,3-Fache einer Plattform.
  • Backend: Sobald Daten zwischen Nutzern geteilt werden, brauchst du Server, API, Datenbank, Auth – das ist oft die Hälfte des Aufwands.
  • Integrationen: Zahlungen, Karten, Login-Anbieter, ERP – jede Schnittstelle bringt eigene Regeln und Tests mit.
  • Design-Tiefe: Ein Standard-Look ist günstig, Animationen und individuelle Komponenten kosten Zeit.
  • Unbekannte: Ungeklärte Anforderungen sind der größte Kostentreiber. Jede Entscheidung, die erst in der Entwicklung fällt, kostet dreifach.

Die Kosten nach dem Launch

Rechne mit 15–25 % der Entwicklungskosten pro Jahr für Wartung, OS-Updates, Store-Anforderungen und kleine Verbesserungen. Dazu kommen Hosting (ab 50 € monatlich), Entwickler-Konten (Apple 99 $/Jahr, Google einmalig 25 $) und ggf. Drittdienste wie Karten, Push oder Analytics.

So planst du realistisch

  • Starte mit einer Strategiephase (2–4 Wochen). Sie kostet einen Bruchteil und verhindert die teuren Fehler.
  • Schneide ein MVP: drei Kernfunktionen, nicht dreißig. Alles Weitere entscheidet der Markt.
  • Plane 20 % Puffer ein – nicht für Fehler der Agentur, sondern für das, was du unterwegs lernst.
  • Vergleiche Angebote nicht nur am Preis, sondern an der Frage: Wer hat gefragt, warum du die App baust?

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