Zum Inhalt springen
Agentur56Agentur56Apps. Real Impact.

MVP richtig schneiden: Drei Funktionen, nicht dreißig

Das Minimum Viable Product ist das meistmissverstandene Konzept der Produktentwicklung. So findest du den Kern deiner App – und lässt den Rest bewusst weg.

Veröffentlicht am

Ein MVP ist keine abgespeckte Version deiner Vision. Es ist die kleinste Version, mit der du eine Hypothese am Markt prüfen kannst: Wollen Menschen das – und zahlen sie dafür?

Die Kernfrage

Welche eine Sache muss deine App können, damit ein Nutzer sie morgen wieder öffnet? Alles, was diese Frage nicht beantwortet, kommt in Version 2. Bei PEAK war es das Tracking mit Freunden, bei TASTE die kuratierte Rezeptsammlung – nicht der Wochenplaner, nicht die Restaurantsuche.

Die Methode: Nutzen × Aufwand

  • Liste alle Funktionen auf – wirklich alle, auch die aus der Schublade.
  • Bewerte jede mit Nutzen für den Nutzer (1–5) und Aufwand (1–5).
  • Alles mit hohem Nutzen und niedrigem Aufwand ist MVP-Kandidat.
  • Hoher Nutzen, hoher Aufwand: Gibt es eine einfachere Variante? Manuell statt automatisch, E-Mail statt Chat?
  • Niedriger Nutzen: streichen. Egal wie schön es klingt.

Was trotzdem nicht fehlen darf

  • Onboarding, das in 30 Sekunden zum Aha-Moment führt.
  • Analytics – sonst lernst du nichts aus dem MVP.
  • Ein Feedback-Kanal in der App.
  • Stabilität. Ein MVP darf wenig können, aber es muss das Wenige zuverlässig tun.

Lass uns über deine App sprechen.

Kostenloses Erstgespräch – 30 Minuten, ehrliche Einschätzung, kein Verkaufsdruck.